BUND lehnt CCS-Gesetz ab
Der BUND hat anlässlich der heute und morgen im Bundeswirtschaftsministerium stattfindenden Anhörung zum CCS-Gesetz seine ablehnende Haltung zur geplanten unterirdischen Kohklendioxidendlagerung bekräftigt. BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat: "Die geplante Abscheidung von CO2 aus der Abluft von Kohlekraftwerken soll der schmutzigen Kohleverstromung ein grünes Mäntelchen umhängen."
Mehr als 25 700 Unterschriften werden übergeben
Brandenburgs Alleen sind in akuter Gefahr. Daher haben der BUND, der NABU und weitere Verbände zu einer Volksinitiative "Rettet Brandenburgs Alleen!" aufgerufen. Mehr als 25 700 Brandenburgerinnenn und Brandenburger haben die Initiative mit ihrer Unterschrift unterstützt. Die Übergabe an die Vizepräsidentin des Landtages findet am Donnerstag, dem 12. August 2010 statt. Mit einer Aktion um 13.45 Uhr vor dem Landtag wollen BUND, NABU, NaturFreunde, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, ROBIN WOOD, VCD und Grüne Liga auf die Gefährdung der Alleen hinweisen.
IHK beim Ausbau der Machnower Schleuse auf dem Holzweg
Bezug nehmend auf die jüngsten Äußerungen der IHKs Potsdam und Ostbrandenburg sagt Ursula Theiler vom Aktionsbündnis gegen den Havelausbau: "Hier befinden sich beide IHKs auf dem Holzweg."
Aktionsbündnis übergibt heute Protest-Unterschriften gegen den geplanten 190m-Ausbau der Kleinmachnower Schleuse an Minister Vogelsänger
Seit Beginn der Unterschriftenaktion am 12. Dezember 2008 haben namhafte Künstler, Wissenschaftler, Kommunalpolitiker, aber auch Bundespolitikerinnen aus der Region wie die Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche (CDU), Cornelia Behm (Grüne) und Andrea Wicklein (SPD)] den „Appell an die Vernunft“ unterzeichnet.
"Kein Fussbreit auf unser Land" - Bürger starten Informationsoffensive gegen CO2-Endlager
Unter dem Motto "Kein Fussbreit auf unser Land“ startet die Bürgerinitiative CO2-Endlager stoppen im Landkreis Oder-Spree eine Informationsoffensive für die Menschen in Ostbrandenburg. "Wir wollen und werden keine Versuchskaninchen sein, damit ein Energiekonzern weiterhin mit Kohle Profit machen kann“, erklärt der Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI), Udo Schulze kämpferisch.
Im Regierungslager bröckelt die Front der Befürworter der Seenprivatisierung
Der Bundestagsabgeordnete Josef Göppel (CSU) hat sich kritisch zu der in Ostdeutschland praktizierten Gewässerprivatisierung geäußert. Er beantwortete eine entsprechende Frage des BUND-Landesvorstandsmitglieds Carsten Preuß auf der Internetplattform www.abgeordnetenwatch.de.
Brandenburg will die A 14 nicht!
Das war eines der zum Teil überraschenden Ergebnisse, die sich bei der Erörterung der Einwendungen, die von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie von Umweltschutzverbänden zu dem geplanten Abschnitt der A14 von Karstädt bis zur Landesgrenze MV abgegeben wurden, ergaben. In diesem Erörterungstermin konnte der vom BUND beauftragte Fachanwalt anhand des aktuellen Landesentwicklungsplans Berlin-Brandenburg belegen, dass zumindest der Abschnitt VKE 5 nicht mehr im Landesentwicklungsplan enthalten ist.
Fotowettbewerb Allee des Jahres 2010: BUND sucht die schönste Allee
Der BUND sucht unter dem Motto "Lebensraum Allee" die schönste Allee des Jahres 2010. Lassen Sie uns an der Schönheit und der Besonderheit Ihrer Lieblingsallee teilhaben und schicken Sie uns ein Foto Ihrer Allee des Jahres mit einer kurzen Begründung für Ihre Auswahl. Einsendungen nimmt der BUND bis zum 20. September 2010 entgegen.
Zu den aktuellen Diskussionen um eine Verschiebung des geplanten Ausbaus der Kleinmachnower Schleuse
Nach aktuellen Informationen gibt es im Bundesverkehrsministerium vor dem Hintergrund der aktuellen Sparmaßnahmen Überlegungen, den geplanten Ausbau der Kleinmachnower Schleuse zu verschieben. Der BUND und die Bürgerinitiative „pro Kanallandschaft Kleinmachnower Schleuse“ begrüßen diese Entwicklung und hoffen, dass den neuen Signalen aus Regierungskreisen entsprechende Tatsachen folgen werden.
Initiativen protestieren bei CCS-Lobbyveranstaltung
Anlässlich einer internationalen CCS-Konferenz protestierten heute Bürger aus Schleswig-Holstein und Brandenburg in Berlin gegen die Verklappung von CO2-Industriemüll und kritisierten zugleich die massive Einflussnahme von Lobbyisten auf die Politik. Unterstützt vom BUND forderten die Aktivisten mit Bannern und Plakaten eine Absage an die vorschnelle Anwendung der umstrittenen CCS-Technologie, die lediglich die klimaschädliche Kohleverstromung verlängern soll.
Hoffnung für Petenten
In öffentlicher Sitzung hat der Petitionsausschuss des Bundestages heute über die weitere Gewässerprivatisierung in Ostdeutschland beraten. Über die Petition wurde noch nicht abgestimmt. Der BUND zeigt sich optimistisch, dass eine Mehrheit des Petitionsausschusses das Anliegen der Petenten unterstützen wird. Der Umweltverband ruft dazu auf, weitere Unterschriften zu sammeln und sich auch an die Bundestagsabgeordneten in den jeweiligen Wahlkreisen zu wenden.
Umstellung auf Erneuerbare ohne Alternative
Der BUND und der NABU haben heute in Potsdam betont, dass es zur Umsetzung der Energiestrategie des Landes im Bereich der Erneuerbaren Energien keine Alternative gibt. Dabei kann die Landesregierung mit der Unterstützung der beiden Naturschutzverbände rechnen. Die konkrete Ausgestaltung muss nach Überzeugung von BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat differenziert betrachtet werden, da jede Art der Energieerzeugung auch ein Potenzial zu Fehlentwicklungen beinhaltet.
Braunkohleverstromung verschlingt Milliardensubventionen
Der BUND und der NABU stellen heute in Potsdam ihre Berechnungen zu den indirekten Subventionen durch die Braunkohleverstromung vor. Aus den vorgelegten Zahlen ergibt sich nach Überzeugung der beiden Naturschutzverbände, dass durch Braunkohle keine Wertschöpfung stattfindet. „Die Region zahlt drauf“, sind sich NABU und BUND einig. Die Umweltverbände fordern angesichts der Neuverschuldung des Landes Brandenburg den Abbau der indirekten Subventionen.
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